Buch / Bericht

Häusliche Gewalt im Kontext von Flucht und Asyl

Leitfaden für den Asylbereich im Kanton Bern

Viele Frauen flüchten vor Gewalt und Unterdrückung. Geschlechtsspezifische Diskriminierung bis hin zu schwerer körperlicher Gewalt können sowohl von Staaten als auch von Privatpersonen ausgehen. Oft besteht für die Frauen in ihrem Herkunftsland keine Aussicht auf Schutz, denn viele Formen von Gewalt und Unterdrückung dulden die Staaten stillschweigend, wenn nicht gar ausdrücklich. Dazu zählen etwa Zwangsverheiratungen und -ehen, Züchtigungen durch den Ehemann oder genitale Verstümmelungen. Auch in der Schweiz galt Gewalt in der Familie, der Partnerschaft und der Sexualität bis in die 1980er als Privatsache und war dem Blick der Allgemeinheit entzogen. Mit dem zunehmenden Bewusstsein für häusliche Gewalt wurden jedoch schrittweise Gesetzesänderungen möglich, die wiederum die Sensibilität der breiten Öffentlichkeit verstärkten.

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